Kommunikation

Cybermobbing

Wiederholtes Beleidigen, Bloßstellen oder Bedrohen über digitale Kanäle.

Einfach erklärt

Cybermobbing ist das wiederholte oder fortgesetzt wirkende Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Ausgrenzen über digitale Medien. Nachrichten und Bilder können sich schnell verbreiten und für Betroffene immer wieder sichtbar werden. Auch ein einzelner veröffentlichter Beitrag kann dadurch langanhaltende Folgen haben.

Betroffene müssen das nicht allein aushalten. Sichere wichtige Belege mit Datum, Profiladresse und Kontext. Nutze Melde- und Blockierfunktionen und hole Unterstützung bei einer vertrauten Person oder einer geeigneten Beratungsstelle. Bei Drohungen oder anderen möglichen Straftaten ist die Polizei ein Ansprechpartner.

Als mitlesende Person solltest du verletzende Inhalte nicht weiterverbreiten. Biete Unterstützung an und melde den Beitrag. Ein öffentliches Streitgespräch kann die Aufmerksamkeit auf den Angriff zusätzlich erhöhen; überlege deshalb, welcher Kontakt der betroffenen Person hilft.

Klicksafe bietet Hinweise und Hilfsmaterial, besonders für junge Menschen und Begleitende. Auch Erwachsene können betroffen sein. Welche Stelle passt, hängt von Situation und Umfeld ab, etwa Schule, Arbeitsplatz oder Verein.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: In einer Vereinsgruppe wird wiederholt ein bearbeitetes Foto eines Mitglieds verspottet. Eine Mitleserin verbreitet es nicht weiter, sichert den Verlauf und unterstützt die betroffene Person bei einer Meldung.

Häufige Fragen

  • Soll ich verletzende Beiträge sofort löschen?

    Sichere zunächst notwendige Belege, soweit das ohne zusätzliche Belastung möglich ist. Danach helfen Melde-, Lösch- und Blockierfunktionen.

  • Ist eine Pause vom Netzwerk erlaubt?

    Ja. Du musst Angriffe nicht ständig mitlesen. Eine vertraute Person kann bei der Dokumentation und Meldung helfen.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.