Betrug & Manipulation

Domain-Spoofing

Täuschung über die Internetherkunft, etwa durch gefälschte Absender oder ähnlich aussehende Domains.

Einfach erklärt

Domain-Spoofing bezeichnet das Vortäuschen einer vertrauten Internetherkunft. Dazu zählen manipulierte Absenderangaben und täuschend ähnliche Domainnamen. Eine tatsächlich registrierte ähnlich aussehende Adresse wird auch als Lookalike-Domain bezeichnet; das ist nicht technisch derselbe Vorgang wie eine gefälschte Absenderangabe.

Ein vertrauter Name kann außerdem in einer Subdomain oder im Pfad einer fremden Adresse vorkommen. Bei bank.example.org gehört „bank“ zum Namen unter example.org. Ein Firmenname irgendwo im Link beweist deshalb keine Zugehörigkeit.

Prüfe die komplette Adresse anhand einer bekannten Angabe. Achte auf abweichende Buchstaben und mehrteilige Endungen. Die vereinfachte Regel „das Wort vor dem letzten Punkt“ reicht nicht für alle Adressen.

Wenn du eine unerwartete Sicherheitsnachricht erhältst, öffne den Dienst über deine eigene App oder dein Lesezeichen. Selbst eine korrekt wirkende Absenderadresse kann aus einem übernommenen Konto stammen. Die Prüfung der geforderten Handlung bleibt nötig.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Eine Nachricht verweist auf eine Adresse mit vertrautem Banknamen, aber zusätzlichem fremdem Domainteil. Klaus verwendet seinen gespeicherten Bankzugang.

Häufige Fragen

  • Macht ein Firmenlogo die Domain echt?

    Nein. Logos, Seitentexte und Bilder können kopiert werden.

  • Ist jede abweichende Domain betrügerisch?

    Unternehmen können zusätzliche Dienste nutzen. Kläre eine unbekannte Adresse über den bereits bekannten Kontakt, statt sie zu erraten.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.