Desinformation

Faktencheck

Prüfung, ob eine Behauptung mit belastbaren Quellen übereinstimmt.

Einfach erklärt

Ein Faktencheck prüft eine konkrete Tatsachenbehauptung anhand nachvollziehbarer Belege. Dazu muss zunächst klar sein, was genau behauptet wird. Eine allgemeine Meinung wie „Diese App gefällt mir nicht“ lässt sich nicht auf dieselbe Weise prüfen wie eine Angabe zu ihren Kosten.

Ein guter Faktencheck zeigt die ursprüngliche Aussage, die verwendeten Quellen und den Weg zum Ergebnis. Dabei können auch Datum, Ort, Bildausschnitt oder fehlender Zusammenhang entscheidend sein. Das Ergebnis muss nicht einfach „wahr“ oder „falsch“ lauten; manchmal bleibt die Beweislage offen.

Lies über ein Urteilssymbol hinaus. Passt die geprüfte Aussage wirklich zu dem Beitrag, den du erhalten hast? Wurden neuere Informationen berücksichtigt? Du kannst die wichtigsten verlinkten Originalbelege selbst öffnen. Faktenchecks helfen bei der Einordnung, ersetzen aber nicht die Aufmerksamkeit für Reichweite und Grenzen ihrer Aussage.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Ein Faktencheck behandelt ein Foto aus einem anderen Jahr. Mehmet prüft, ob seine Gruppennachricht tatsächlich dasselbe Bild und dieselbe Behauptung enthält.

Häufige Fragen

  • Kann ein Faktencheck veralten?

    Ja. Neue Informationen können eine Neubewertung nötig machen. Achte auf Veröffentlichungsdatum und Aktualisierungen.

  • Was mache ich ohne klares Ergebnis?

    Kennzeichne die Aussage als unbestätigt und leite sie nicht als gesicherte Tatsache weiter.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.