Model Context Protocol
Ein einheitlicher Anschlussstandard, über den eine KI-Anwendung an Programme und Datenquellen andockt.
Einfach erklärt
MCP ist ein Protokoll für Verbindungen zwischen KI-Anwendungen und externen Diensten – Kalender, Dateiablage, Ticketsystem, Websuche. Statt für jede Verbindung eine eigene Speziallösung zu bauen, sprechen alle Seiten dasselbe Protokoll. Das macht es leichter, einer KI neue Fähigkeiten zu geben.
Welche Daten die KI über die Verbindung sehen darf und welche Aktionen sie auslösen kann, muss getrennt festgelegt und knapp gehalten werden. „Vollzugriff, damit es bequem läuft" öffnet einen Weg für Datenabfluss und für Angriffe über manipulierte Inhalte.
Beispiel aus dem Alltag
Über einen MCP-Anschluss darf der Assistent im freigegebenen Handbuch-Ordner suchen, aber nicht im Personalverzeichnis.
Häufige Fragen
Ist ein MCP-Anschluss automatisch sicher?
Nein. Der Standard regelt nur den Austausch. Welche Daten sichtbar sind und welche Aktionen erlaubt werden, muss getrennt festgelegt und knapp gehalten werden.
Worin unterscheidet sich MCP von einer klassischen Schnittstelle?
Eine klassische Schnittstelle ist meist für einen bestimmten Dienst gebaut. MCP zielt auf einen gemeinsamen Standard, über den viele KI-Apps viele Werkzeuge auf gleiche Weise ansprechen.
