Sicherheit

Passwort

Geheime Zeichenfolge, die ein Konto vor unbefugtem Zugriff schützt.

Einfach erklärt

Ein Passwort ist eine geheime Zeichenfolge, mit der du dich bei einem Dienst ausweist. Für jedes Konto sollte es anders sein. Wird ein mehrfach benutztes Passwort bekannt, können Angreifer es auch bei anderen Diensten ausprobieren.

Länge und Unvorhersehbarkeit sind wichtig. Namen, Geburtstage und leicht erratbare Muster eignen sich schlecht. Ein Passwortmanager kann lange unterschiedliche Passwörter erzeugen und speichern. Das Passwort für den Manager beziehungsweise sein Zugang muss wiederum gut geschützt sein.

Gib Passwörter nur beim echten Dienst ein. Eine verschlüsselte Verbindung verhindert nicht, dass eine gefälschte Seite deine Eingabe erhält. Verwende für wichtige Konten zusätzlich eine angebotene zweite Anmeldebestätigung oder einen Passkey.

Wenn ein Passwort offengelegt wurde oder du einen unberechtigten Zugriff vermutest, ändere es über die selbst geöffnete Kontoseite. Prüfe auch angemeldete Geräte und Wiederherstellungsdaten. Bei Wiederverwendung musst du die anderen betroffenen Konten ebenfalls mit eigenen neuen Passwörtern absichern.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Nach einer verdächtigen Anmeldung merkt Bernd, dass Foto- und E-Mail-Konto dasselbe Passwort hatten. Er setzt für beide unterschiedliche neue Passwörter und prüft die Sitzungen.

Häufige Fragen

  • Sind Sonderzeichen allein ausreichend?

    Nein. Ein kurzes oder vorhersehbares Muster bleibt schwach, auch mit Ausrufezeichen. Verwende ein langes, einzigartiges Passwort.

  • Darf eine helfende Person mein Passwort verlangen?

    Für eine Erklärung muss sie es nicht kennen. Gib es nicht im Kurs oder per Nachricht weiter; tippe es bei Bedarf selbst ein.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.