QR-Codes
Quadratische Codes, die oft Internetadressen oder Informationen enthalten.
Einfach erklärt
Ein QR-Code speichert Informationen in einem quadratischen Muster. Die Kamera oder eine passende App liest das Muster aus. Häufig steckt eine Internetadresse darin; möglich sind auch Kontaktdaten, WLAN-Zugangsdaten oder Angaben für eine Zahlung.
Das Muster selbst verrät dir nicht, ob der Inhalt vertrauenswürdig ist. Ein aufgeklebter Code kann einen ursprünglichen Code verdecken. Auch gedruckte Briefe mit Logos können einen betrügerischen Code enthalten. Phishing über QR-Codes wird Quishing genannt.
Prüfe nach dem Scannen zuerst die angezeigte Adresse oder Aktion. Öffne nicht automatisch jede Vorschau. Bei einer Zahlung müssen Empfänger und Betrag zum beabsichtigten Vorgang passen. Wenn dir etwas ungewöhnlich vorkommt, nutze die offizielle App oder eine selbst eingegebene Adresse.
Das bloße Erkennen eines Codes und das Öffnen seines Ziels sind unterschiedliche Schritte. Hast du bereits Daten eingegeben oder etwas installiert, sichere das betreffende Konto und hole passende Unterstützung. Notiere, welche Handlung du tatsächlich ausgeführt hast.
Beispiel aus dem Alltag
Gedachtes Beispiel: An einem Parkautomaten klebt ein QR-Code über einem älteren Aufdruck. Maria verwendet die bekannte Bezahlmöglichkeit am Automaten und meldet den auffälligen Aufkleber.
Häufige Fragen
Ist ein QR-Code aus einem Brief sicherer als aus einer Mail?
Nicht automatisch. Auch Briefe und Aufkleber können gefälscht sein. Entscheidend ist die Prüfung des Ziels.
Brauche ich eine besondere Scanner-App?
Viele Smartphones erkennen Codes mit der Kamera. Installiere keine unbekannte App nur deshalb, weil ein Code dazu auffordert.
