Künstliche Intelligenz

Rechenzentrum

Ein Gebäude voller vernetzter Computer mit eigener Strom- und Kühlversorgung, das Dienste rund um die Uhr bereitstellt.

Einfach erklärt

In Rechenzentren stehen die Server vieler Internetdienste. Websites, E-Mail, Onlinebanking, Streaming und Cloud-Speicher laufen dort auf dicht gepackten Servern, die ohne Unterbrechung arbeiten. Das kostet viel Strom, erzeugt viel Abwärme, und die Kühlung braucht noch einmal Energie und oft Wasser.

KI hat den Bedarf stark erhöht. Das Training großer Modelle und jede einzelne Anfrage laufen in Rechenzentren mit besonders vielen Spezialchips. Standort, Strommix und Auslastung bestimmen den ökologischen Fußabdruck mit. Werbung mit „klimaneutraler KI" stützt sich oft auf zugekaufte Ausgleichszertifikate; aussagekräftiger sind Angaben zum Strom vor Ort und zur Nutzung der Abwärme.

Beispiel aus dem Alltag

Öffnest du eine Webseite, antwortet ein Server in einem Rechenzentrum. Stellst du einem Chatdienst eine Frage, tut das ein anderer – nur mit deutlich mehr Rechenaufwand pro Antwort.

Häufige Fragen

  • Wie viel Energie verbraucht eine KI-Anfrage?

    Eine kurze Textanfrage ist gering, aber nicht null. Bildgenerierung und lange Verarbeitungen verbrauchen deutlich mehr. Über viele Millionen Anfragen summiert sich das erheblich.

  • Was bedeutet „klimaneutrale KI"?

    Meist, dass der Anbieter Emissionen rechnerisch über zugekaufte Zertifikate ausgleicht. Aussagekräftiger sind Angaben zum Strommix vor Ort und zur Nutzung der Abwärme.

  • Läuft KI auch lokal ohne Rechenzentrum?

    Kleine Modelle ja, auf Laptop oder Smartphone. Die großen Dienste brauchen die Rechenleistung eines Rechenzentrums.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.