Technologie

Sichere Links

Links vor dem Öffnen prüfen und für wichtige Konten einen bekannten Zugang wählen.

Einfach erklärt

„Sichere Links“ ist eine Alltagshilfe, kein technisches Prüfsiegel. Ein Link führt zu einem Ziel, dessen sichtbare Beschriftung von der tatsächlichen Adresse abweichen kann. Vor dem Öffnen kannst du Hinweise prüfen; vollständige Sicherheit lässt sich daraus nicht ableiten.

Vergleiche den Hostnamen mit der bekannten Adresse des Dienstes. Ein Firmenname kann auch in einer fremden Subdomain oder im hinteren Teil einer Adresse stehen. HTTPS allein beweist keine vertrauenswürdige Website.

Bei einem unerwarteten Anmeldelink ist ein anderer Weg oft einfacher: Öffne die App selbst oder verwende ein vorher angelegtes Lesezeichen. So bist du nicht auf die Adresse in der Nachricht angewiesen. Für einen selbst angeforderten E-Mail-Anmeldelink prüfst du, ob Zeitpunkt und Ziel zum Vorgang passen.

Eine Linkvorschau ist hilfreich, kann aber Weiterleitungen nicht vollständig vorwegnehmen. Lade vertrauliche Freigabe- oder Anmeldelinks nicht bedenkenlos in öffentliche Prüfdienste; die Adresse selbst kann einen Zugang enthalten.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Ein Link enthält den Namen einer Bank im langen Pfad. Die eigentliche Domain gehört nicht zur Bank. Renate öffnet ihre eigene Banking-App.

Häufige Fragen

  • Ist eine kurze Adresse automatisch besser?

    Nein. Verkürzungsdienste können das eigentliche Ziel verdecken. Auch kurze Domains können täuschend ähnlich aussehen.

  • Was mache ich, wenn ich die Adresse nicht beurteilen kann?

    Lass den Link geschlossen und wähle einen dir bekannten Zugang zum Dienst.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.