Sicherheit

VPN

Ein verschlüsselter Verbindungstunnel zu einem festgelegten Netzwerk oder Server.

Einfach erklärt

Ein VPN stellt eine geschützte Verbindung zwischen deinem Gerät und einem VPN-Endpunkt her. Das kann ein Server eines Anbieters, das Firmennetz oder dein eigener Router sein. Der Endpunkt muss nicht in einem anderen Land stehen.

Über diese Verbindung wird der dafür vorgesehene Datenverkehr verschlüsselt transportiert. Welcher Verkehr erfasst wird, hängt von der Einrichtung ab: Manche Angebote schützen das ganze Gerät, andere nur einen Browser oder ausgewählte Verbindungen.

Das VPN verlagert Vertrauen. Im lokalen Netz lässt sich der geschützte Verkehr weniger leicht mitlesen; dafür ist der VPN-Betreiber Teil des Übertragungswegs. Prüfe Betreiber, Datenbedingungen und den konkreten Zweck des Angebots.

Ein VPN macht eine gefälschte Website nicht vertrauenswürdig. Es verhindert auch nicht, dass du selbst ein Passwort an Betrüger weitergibst. HTTPS, aktuelle Software und sorgfältig geprüfte Anmeldungen bleiben notwendig. Websites können dich weiterhin über ein angemeldetes Konto oder andere Merkmale erkennen.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Eine Mitarbeiterin nutzt das von ihrer Organisation eingerichtete VPN, um von zu Hause auf interne Dateien zuzugreifen. Der Zielserver steht im Firmennetz.

Häufige Fragen

  • Bin ich mit VPN anonym?

    Nicht automatisch. Anmeldungen, Cookies und weitere Merkmale können dich erkennbar machen. Auch der VPN-Anbieter ist eine Vertrauensstelle.

  • Brauche ich bei jedem WLAN zwingend ein kostenpflichtiges VPN?

    Das lässt sich nicht pauschal sagen. Prüfe deinen Zweck und vorhandene Schutzmaßnahmen. Ein Werbeversprechen ersetzt diese Prüfung nicht.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.