Generative AI
KI, die neue Inhalte erzeugt – Texte, Bilder, Audio oder Video – statt Vorhandenes nur einzuordnen.
Einfach erklärt
Ältere KI-Systeme haben vor allem sortiert und bewertet: Ist das Spam? Ist auf dem Bild ein Tumor? Generative KI erzeugt etwas Neues. Sie hat aus vielen Beispielen gelernt, wie Texte, Bilder oder Musik üblicherweise aufgebaut sind, und setzt zu deiner Eingabe etwas Passendes zusammen. Das Ergebnis kann neu sein, aber auch Bestandteile aus Trainingsdaten wiedergeben. Es ist keine verlässliche Datenbankauskunft.
Ein flüssig geschriebener Text kann falsche Zahlen enthalten. Ein erzeugtes Bild kann einer geschützten Vorlage sehr ähneln. Prüfe den Entwurf vor der Verwendung an deinen Unterlagen.
Beispiel aus dem Alltag
Du bittest um drei Einleitungen für einen Vortrag, wählst eine aus und schreibst sie in eigenen Worten um.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich generative KI von älterer KI?
Generative KI erzeugt Inhalte wie Texte, Bilder oder Töne. Andere Anwendungen ordnen beispielsweise Nachrichten als Spam ein. Eine erzeugte Ausgabe kann neu sein, aber auch Inhalte aus Trainingsdaten wiedergeben.
Sind Ergebnisse aus generativer KI urheberrechtlich unproblematisch?
Nicht automatisch. Ein erzeugtes Bild kann einer geschützten Vorlage stark ähneln, und die Rechtslage zu KI-Ausgaben ist in vielen Punkten ungeklärt. Bei geschäftlicher Nutzung lohnt eine rechtliche Prüfung.
Kann man erkennen, ob ein Text von generativer KI stammt?
Nicht zuverlässig. Erkennungswerkzeuge liegen oft daneben, in beide Richtungen. Ein unauffälliger Text ist kein Beweis für menschliche Urheberschaft und umgekehrt.
