Gewinnbetrug
Angeblicher Gewinn, der erst nach einer Vorauszahlung ausgezahlt werden soll.
Einfach erklärt
Beim Gewinnbetrug wird ein Preis versprochen, um eine Zahlung oder persönliche Daten zu erhalten. Die Nachricht kommt etwa per Telefon, E-Mail oder über soziale Netzwerke. Vor der Auszahlung sollen angeblich Gebühren, Transportkosten oder eine andere Vorauszahlung nötig sein.
Prüfe zunächst, ob du überhaupt an dem genannten Gewinnspiel teilgenommen hast. Auch dann ist die Nachricht noch kein Beweis: Täter können einen echten Veranstalter nachahmen. Rufe seine bekannte Internetseite selbst auf und prüfe die Bedingungen sowie einen unabhängigen Kontaktweg.
Übermittle keine Gutscheincodes, Zahlungsdaten oder Ausweiskopien, um einen ungeprüften Gewinn freizuschalten. Eine kurze Frist und die Aufforderung, niemandem davon zu erzählen, erhöhen den Druck. Wenn du bereits bezahlt hast, kontaktiere den Zahlungsdienst sofort. Hebe die Nachricht und Zahlungsbelege auf. Bei einem Betrugsverdacht kannst du Anzeige erstatten.
Beispiel aus dem Alltag
Gedachtes Beispiel: Ein angeblicher Gewinn über mehrere tausend Euro soll erst nach dem Kauf von Gutscheinkarten ausgezahlt werden. Dieter sendet keine Codes und prüft den Veranstalter unabhängig.
Häufige Fragen
Macht ein offizielles Logo die Nachricht glaubwürdig?
Logos und Briefvorlagen lassen sich kopieren. Prüfe den Absender über einen selbst aufgerufenen Kontakt.
Warum wollen Täter Gutscheincodes?
Mit dem Code lässt sich der Wert oft ohne die Karte einlösen. Behandle ihn wie Geld und gib ihn nicht zur Gewinnfreischaltung weiter.
