Identitätsdiebstahl
Missbrauch persönlicher Daten, um sich als eine andere Person auszugeben.
Einfach erklärt
Bei Identitätsdiebstahl verwenden andere Menschen persönliche Angaben ohne Berechtigung. Sie bestellen etwa unter deinem Namen, legen ein falsches Profil an oder versuchen, ein Konto zu übernehmen. Dafür reichen je nach Vorgang bereits Angaben wie Name, Anschrift und Geburtsdatum; nicht immer wurde ein Passwort gestohlen.
Hinweise können unbekannte Rechnungen, unerwartete Anmeldebestätigungen oder Nachrichten über nicht von dir abgeschlossene Verträge sein. Prüfe sie über die offiziellen Kontaktwege. Eine Forderung zu ignorieren ist ebenso wenig hilfreich wie eine unbekannte Rechnung vorschnell zu bezahlen.
Dokumentiere, was passiert ist, und informiere betroffene Anbieter. Widersprich unberechtigten Forderungen und hole bei Bedarf Verbraucher- oder Rechtsberatung dazu. Bei verdächtigen Kontoaktivitäten ändere den Zugang über ein vertrauenswürdiges Gerät und beende fremde Sitzungen. Bewahre Schreiben und Vorgangsnummern auf; sie helfen bei der Abstimmung mit Polizei, Unternehmen und Zahlungsdiensten.
Beispiel aus dem Alltag
Gedachtes Beispiel: Ein Paketdienst kündigt eine Lieferung an, die Uwe nicht bestellt hat. Kurz danach kommt eine Rechnung. Er sammelt die Unterlagen und kontaktiert den echten Händler.
Häufige Fragen
Hilft nur ein neues Passwort?
Bei einem übernommenen Konto ist es ein wichtiger Schritt. Bestellungen unter deinem Namen und falsche Verträge müssen zusätzlich mit den betroffenen Stellen geklärt werden.
Soll ich jede verlangte Ausweiskopie senden?
Prüfe zuerst Empfänger, Zweck und sicheren Übertragungsweg. Gib nicht mehr Angaben weiter als erforderlich.
