Sicherheit

Malware

Schadsoftware, die Geräte infiziert, Schaden anrichten oder Daten stehlen kann.

Einfach erklärt

Malware ist der Sammelbegriff für Software, die unerwünschte schädliche Aktionen ausführt. Sie kann Daten ausspähen, Dateien beschädigen, weitere Programme nachladen oder ein Gerät für fremde Zwecke verwenden. Viren, Trojaner und Ransomware bezeichnen unterschiedliche Formen beziehungsweise Eigenschaften solcher Programme.

Ein Schadprogramm kann in einem Download, einer gefälschten App oder einem Anhang stecken. Auch Sicherheitslücken werden ausgenutzt. Installiere Programme aus nachvollziehbaren offiziellen Quellen und halte Gerät sowie Anwendungen aktuell.

Langsamkeit oder ein einzelner Absturz beweisen keinen Befall. Umgekehrt kann schädliche Software unauffällig arbeiten. Besonders vorsichtig solltest du bei Aufforderungen sein, Schutzfunktionen abzuschalten oder zusätzliche Programme zum Lesen eines unerwarteten Dokuments zu installieren.

Bei einem konkreten Verdacht trenne das Gerät vom Netz und hole vertrauenswürdige technische Hilfe. Nutze ein anderes geprüftes Gerät, um wichtige Konten zu sichern. Installiere nicht das „Reparaturprogramm“ aus derselben Warnmeldung. Eine vorhandene Datensicherung erleichtert die Wiederherstellung, muss aber ebenfalls auf einen unverdächtigen Stand geprüft werden.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Eine unerwartete Rechnung fordert zum Einschalten von Makros auf. Anna stoppt und fragt den tatsächlichen Absender über einen bekannten Kontakt.

Häufige Fragen

  • Ist jede Browserwarnung ein echtes Virensignal?

    Nein. Webseiten können Warnungen nachahmen. Öffne die Sicherheitsfunktionen deines Geräts selbst, statt eine angezeigte Hotline anzurufen.

  • Reicht ein Virenschutz allein?

    Er ist ein Baustein. Updates, sorgfältige Downloads und Sicherungen bleiben nötig; kein Werkzeug erkennt jeden Angriff.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.