Passkeys
Anmeldeverfahren, bei dem das Gerät die Identität statt eines Passworts bestätigt.
Einfach erklärt
Ein Passkey ermöglicht die Anmeldung mit einem kryptografischen Schlüsselpaar. Der Dienst erhält einen öffentlichen Teil; der geheime Teil bleibt beim vorgesehenen Gerät oder Passwortdienst geschützt. Zum Verwenden entsperrst du den Passkey beispielsweise mit Geräte-PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
Passkeys sind an den passenden Dienst gebunden. Dadurch helfen sie gegen gefälschte Anmeldeseiten, die gewöhnliche Passwörter abfangen. Der Fingerabdruck wird bei der beschriebenen Google-Anmeldung nicht an die Website übertragen; er entsperrt die Anmeldung auf dem Gerät.
Ein Passkey kann je nach Speicherort zwischen deinen Geräten synchronisiert oder an einen Sicherheitsschlüssel gebunden sein. Prüfe vor einem Gerätewechsel, wie du ihn weiterverwenden kannst und welche Ersatzwege dein Konto bietet.
Der Schutz des Geräts bleibt wichtig. Erstelle persönliche Passkeys nicht auf gemeinsam genutzten oder fremden Geräten. Wer dein Gerät entsperren kann, kann gegebenenfalls auch den Passkey verwenden. Bei Verlust entfernst du den betroffenen Zugang über die Kontoeinstellungen.
Beispiel aus dem Alltag
Gedachtes Beispiel: Elisabeth meldet sich auf ihrem Laptop an und bestätigt die Anfrage auf ihrem eigenen Smartphone. Sie muss kein neues Website-Passwort eintippen.
Häufige Fragen
Brauche ich zwingend einen Fingerabdruck?
Nein. Je nach Gerät kann auch dessen PIN oder ein anderer unterstützter Entsperrweg verwendet werden.
Verschwindet dadurch mein altes Passwort?
Nicht unbedingt. Prüfe die Anmeldemethoden im konkreten Konto; das Anlegen eines Passkeys entfernt nicht automatisch andere Zugänge.
