Datenschutz

Tracking

Nachverfolgen des Nutzungsverhaltens über Webseiten, Apps oder Geräte hinweg.

Einfach erklärt

Tracking bedeutet, Nutzungsvorgänge wiederzuerkennen und miteinander zu verbinden. Ein Dienst kann etwa auswerten, welche Seiten besucht oder welche Schaltflächen benutzt werden. Bei dienstübergreifender Verfolgung werden Informationen aus mehreren Angeboten zusammengeführt.

Dazu können Cookies, Kontokennungen, eingebettete Inhalte und weitere technische Merkmale dienen. Deshalb verschwindet nicht jede Verfolgung, wenn du einzelne Cookies löschst. Ein angemeldetes Konto kann weiterhin Aktivitäten zuordnen.

Browser bieten Schutzfunktionen gegen bestimmte bekannte Verfolgungsverfahren. Firefox unterscheidet beispielsweise Schutzstufen und kann anzeigen, welche Elemente blockiert wurden. Der Schutz ist keine Garantie, dass nirgendwo Daten entstehen. Manche eingebetteten Funktionen arbeiten bei strengen Einstellungen auch anders.

Prüfe optionalen Analyse- und Werbezwecken gegenüber deine tatsächlichen Wünsche. Ein privates Browserfenster ist vor allem eine Funktion zum Umgang mit lokalen Spuren; es macht dich nicht automatisch anonym. Bei einer wichtigen Entscheidung hilft der Datenschutzhinweis des konkreten Dienstes mehr als ein allgemeines Werbeversprechen.

Beispiel aus dem Alltag

Gedachtes Beispiel: Nach einem Einkauf sieht Rolf ähnliche Angebote auf anderen Seiten. Er prüft die Werbeeinwilligung und die Schutzfunktionen seines Browsers.

Häufige Fragen

  • Ist jede Besuchsstatistik dasselbe wie Werbung über mehrere Websites?

    Nein. Zweck und technische Umsetzung unterscheiden sich. Prüfe, welche Daten erhoben und mit wem sie geteilt werden.

  • Kann stärkerer Schutz eine Seite stören?

    Ja, etwa wenn eingebettete Elemente blockiert werden. Prüfe gezielt eine Ausnahme, statt den Schutz pauschal überall abzuschalten.

Wie aus Übungen ein fortlaufendes Training wird: medienkundigs Lernzyklus kennenlernen.