Vorsicht vor gefälschten Behördenmails zur angeblichen Klimasonderzahlung
Kriminelle nutzen eine erfundene Klimasonderzahlung, um persönliche Daten über einen Link abzufragen.
Auf einen Blick
Nicht über den Link in der Nachricht reagieren.
Kriminelle nutzen eine erfundene Klimasonderzahlung, um persönliche Daten über einen Link abzufragen.
Jetzt wichtig
Keinen Link aus der Nachricht öffnen.Was passiert ist
Die Nachricht gibt sich als Mitteilung einer Behörde aus und fordert einen Abgleich von Meldedaten und steuerlicher ID. Folgen Sie keinem Link, antworten Sie nicht und prüfen Sie bei Unsicherheit nur über bekannte Kontaktwege der Behörde.
Warum die Nachricht verdächtig ist
Die E-Mail verspricht eine angebliche Klimasonderzahlung und bittet gleichzeitig um persönliche Daten. Gerade diese Kombination soll dazu bringen, schnell zu klicken, bevor man die Nachricht in Ruhe prüft.
Behörden teilen wichtige Informationen nicht über einen überraschenden Link mit, über den Sie Meldedaten oder Ihre Steuer-ID eingeben sollen. Hinter dem Link kann sich eine täuschend echte, aber gefälschte Webseite verbergen.
So prüfen Sie eine Nachricht von einer Behörde
Öffnen Sie keinen Link aus der E-Mail. Suchen Sie die zuständige Behörde selbst im Internet oder geben Sie deren bekannte Adresse direkt in den Browser ein. Dort finden Sie Hinweise zu echten Zahlungen und offizielle Kontaktmöglichkeiten.
Auch ein offizielles Logo oder ein glaubwürdig klingender Absendername sind kein Beweis. Entscheidend ist, wohin ein Link führt und ob die Behörde Sie unerwartet zur Eingabe persönlicher Daten auffordert.
Wenn Sie schon Daten eingegeben haben
Haben Sie die Seite nur geöffnet, aber nichts eingetragen, schließen Sie sie. Prüfen Sie die angebliche Zahlung danach ausschließlich über einen unabhängigen, bekannten Kontaktweg.
Wenn Sie persönliche Daten, Zugangsdaten oder Bankdaten eingegeben haben, handeln Sie zügig: Kontaktieren Sie Ihre Bank oder die betroffene Stelle über eine selbst recherchierte Telefonnummer oder die offizielle Webseite. Falls Sie ein Passwort verwendet haben, das Sie auch anderswo nutzen, ändern Sie es dort ebenfalls.
So gehen Sie jetzt vor
- 01
Keinen Link aus der Nachricht öffnen.
- 02
Nicht antworten und keine Daten eingeben.
- 03
Die Nachricht als Spam markieren oder löschen.
- 04
Bei Unsicherheit die Behörde nur über bekannte Kontaktwege prüfen.
Begriffe kurz erklärt
- Lexikon Phishing Betrügerische Nachrichten oder Webseiten, die Zugangsdaten und andere persönliche Informationen abgreifen sollen.
- Lexikon E-Mail-Sicherheit Maßnahmen für einen sicheren Umgang mit E-Mails, Links und Anhängen.
- Lexikon Identitätsdiebstahl Missbrauch persönlicher Daten, um sich als eine andere Person auszugeben.
Weitere Hinweise
Fragen zu dieser
Warnung
Die wichtigsten Antworten zu dieser Meldung auf einen Blick.
Wenn Sie unsicher sind, reagieren Sie nicht über die Nachricht selbst.
Phishing im Lexikon-
Gibt es wirklich eine Klimasonderzahlung?
Prüfen Sie eine solche Ankündigung nie über den Link in einer unerwarteten E-Mail. Nutzen Sie die selbst eingegebene Internetadresse der zuständigen Behörde oder einen bekannten offiziellen Kontaktweg.
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Ich habe den Link geöffnet. Was soll ich tun?
Schließen Sie die Seite. Falls Sie keine Daten eingegeben haben, ist das der wichtigste Schritt. Haben Sie persönliche Daten, Bankdaten oder Zugangsdaten eingetragen, wenden Sie sich sofort über einen bekannten Kontaktweg an die zuständige Stelle oder Ihre Bank.
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Wie erkenne ich gefälschte Behördenmails?
Ein unerwarteter Anlass, eine Bitte um persönliche Daten und ein Link statt eines bekannten offiziellen Kontaktwegs sind starke Warnzeichen. Nehmen Sie sich Zeit und prüfen Sie die Nachricht unabhängig von der E-Mail.