Metadaten
Daten über Daten – z.B. wann, wo und von wem eine Datei erstellt wurde.
Einfach erklärt
Metadaten beschreiben eine Datei oder einen Vorgang. Bei einem Foto können dazu Aufnahmedatum, Kameramodell und Standort gehören. Bei einer Nachricht sind etwa Absender und Zeitangaben zusätzliche Informationen neben dem eigentlichen Text.
Solche Angaben sind nützlich, wenn du Erinnerungen sortierst oder die Herkunft einer Datei prüfst. Sie können aber auch private Informationen verraten. Ein Standort kann beispielsweise zeigen, wo ein Bild aufgenommen wurde, obwohl der Ort auf dem Motiv kaum erkennbar ist.
Prüfe vor dem Teilen die Dateiinformationen und die Freigabeeinstellungen. Dienste gehen damit unterschiedlich um. Google Fotos unterscheidet etwa gespeicherte oder geschätzte Standorte und verschiedene Arten des Teilens. Verlasse dich nicht darauf, dass jede App automatisch alle Angaben entfernt.
Metadaten sind kein unveränderliches Echtheitszertifikat. Sie können fehlen, falsch eingestellt, entfernt oder bearbeitet sein. Ein Datum in einer Datei ist deshalb ein Hinweis, aber allein kein Beweis für die Aufnahmezeit. Vergleiche es bei wichtigen Fragen mit weiteren nachvollziehbaren Informationen.
Beispiel aus dem Alltag
Gedachtes Beispiel: Vor dem öffentlichen Hochladen eines Gartenfotos prüft Maria, ob Standortinformationen enthalten sind. Das Bild zeigt sonst kaum, wo sie wohnt.
Häufige Fragen
Entfernt ein Bildschirmfoto alle Hinweise?
Es kann andere Metadaten enthalten und sichtbare Informationen übernehmen. Prüfe die tatsächlich versendete Datei und ihr Motiv.
Sind Metadaten nur bei Fotos vorhanden?
Nein. Auch Dokumente, Tondateien und Nachrichten können zusätzliche Angaben enthalten.
