Künstliche Intelligenz

Shadow AI

Der Einsatz von KI-Diensten im Job, ohne dass die Organisation davon weiß oder ihn freigegeben hat.

Einfach erklärt

Shadow AI bezeichnet den Einsatz nicht freigegebener KI-Anwendungen bei der Arbeit. Dazu zählen private ChatGPT-Konten für Arbeitsaufgaben, Browser-Erweiterungen mit KI-Funktion und KI-Features, die in bekannten Programmen einfach auftauchen. Meist steckt keine böse Absicht dahinter, sondern der Wunsch, schneller fertig zu werden.

Das Problem ist der fehlende Überblick. Die Organisation kann möglicherweise nicht nachvollziehen, welche Daten übertragen wurden und welche Bedingungen gelten. Zum Umgang damit gehören ein freigegebenes Tool, das die Arbeit wirklich erleichtert, und eine einfache Stelle, bei der man neue Wünsche anmelden kann.

Beispiel aus dem Alltag

Eine Mitarbeiterin lässt Besprechungsnotizen mit Kundennamen von einem unbekannten Gratisdienst zusammenfassen, weil das Firmen-Tool umständlich ist.

Häufige Fragen

  • Was zählt alles als Shadow AI?

    Private KI-Konten für Arbeitsaufgaben, Browser-Erweiterungen mit KI-Funktion und KI-Features, die in anderen Programmen einfach auftauchen und ungeprüft genutzt werden.

  • Warum ist „ich zahle das privat" keine Lösung?

    Die Daten fließen trotzdem zu einem ungeprüften Anbieter, ohne Vertrag und ohne Überblick der Organisation. Bei einem Vorfall fehlt jede Grundlage zu reagieren.

  • Wie bekommt man Shadow AI in den Griff?

    Mit einem freigegebenen Tool, das die Arbeit wirklich erleichtert, klaren einfachen Regeln und einer Stelle, bei der man neue Wünsche anmelden kann. Ein reines Verbot verschiebt das Problem.