Künstliche Intelligenz

AI Governance

Die Regeln, Zuständigkeiten und Kontrollen, mit denen eine Organisation ihren KI-Einsatz steuert.

Einfach erklärt

AI Governance beantwortet einfache Fragen verbindlich: Welche Tools sind erlaubt? Welche Daten dürfen hinein, welche nie? Wer entscheidet über ein neues Werkzeug? Wer haftet, wenn etwas schiefgeht? Dazu kommen Schulung und eine Stelle, die den Einsatz beobachtet.

Das Team braucht auffindbare Regeln und ein freigegebenes Werkzeug für seine Aufgaben. Der Umfang richtet sich nach dem Risiko: Ein Textassistent für Entwürfe braucht weniger Aufsicht als ein System, das Kundenentscheidungen vorbereitet.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Team benennt eine verantwortliche Person, führt eine Liste erlaubter Tools und legt fest, dass echte Kundennamen nur ins geprüfte Firmen-Tool dürfen.

Häufige Fragen

  • Worin unterscheidet sich Governance von einer Richtlinie?

    Eine Richtlinie ist ein Dokument. Governance ist das Zusammenspiel aus Regeln, Zuständigkeiten, Kontrollen und Schulung, das im Alltag tatsächlich angewendet wird.

  • Muss ein kleines Unternehmen KI-Governance haben?

    In verhältnismäßigem Umfang ja. Der EU AI Act verlangt unter anderem ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden. Umfang und Aufwand richten sich nach dem Risiko der Anwendungen.