Vendor Lock-in
Eine Abhängigkeit, die den Wechsel weg von einem Anbieter teuer und aufwendig macht.
Einfach erklärt
Vendor Lock-in ist ein Begriff aus der IT-Beschaffung und gilt für KI-Werkzeuge wie für jede andere Software. Lock-in entsteht schleichend. Erst wird ein Tool getestet, dann übernimmt es eine Aufgabe, dann hängt ein Kernprozess daran, und irgendwann gibt es keinen einfachen Weg zurück. Gründe sind eigenwillige Schnittstellen, schwer exportierbare Daten und Abläufe, die genau auf dieses eine Produkt zugeschnitten wurden.
Kostenlose Zusatzfunktionen und großzügige Startkonditionen dienen oft der Bindung. Wer die Wechselfähigkeit erhalten will, hält Originaldateien getrennt verfügbar, dokumentiert die Prozesse anbieterunabhängig und klärt vor einer tiefen Integration, wie ein Ausstieg samt Datenexport konkret abliefe.
Beispiel aus dem Alltag
Die Wissenssammlung lässt sich als Datei exportieren, aber alle Verknüpfungen, Zugriffsrechte und Automatisierungen müssten beim neuen Anbieter von Hand neu aufgebaut werden.
Häufige Fragen
Ist tiefe Integration immer schlecht?
Nein, sie bringt Komfort und Effizienz. Wichtig ist, den Ausstieg vorher durchzudenken: Wie käme man an die Daten, wie liefe der Wechsel ab, welche Alternative gäbe es?
